Mit „Nein“ gegen die Bürgerentscheide

Für eine Investition in unsere Zukunft

Im Egge-Rundblick vom 20.01.2017 werden die Vertreter des Bürgerbegehrens H. Michel, S. Möbuß und H. Bendix nicht müde, gebetsmühlenartig ihre schwachen Argumente gegen die geplanten Bauvorhaben der Gemeinde in Buke und Schwaney herunter zu beten.

Der aufmerksame Leser vermisst jedoch nach wie vor konkrete Alternativen. Die CDU bleibt bei ihrem kategorischen „Nein“, und klammert alle Fragen zu den Folgen eines Baustopps konsequent aus.

Zudem kann man über manche Passagen des Artikels nur mit dem Kopf schütteln. Da liest man von „eklatantem Risiko der Unvermietbarkeit“, ferner ist die Rede von „nicht vermietbaren Bauruinen, welche die Gemeinde Altenbeken verschandeln“.

Das ist doch wohl nicht ernst gemeint, und man kann nur hoffen, dass solche Formulierungen nicht die allgemeine Zustimmung der Altenbekener CDU finden.

Als völlig unseriös erweist sich auch die präsentierte Verlustkalkulation. Nach eigener Berechnung von „CDU-Fraktion und Bürgerinitiative sollen „jeweils für beide Projekte jährliche Verluste von 30.000 € bis 40.000 € auf Grundlage der kaufmännischen Abschreibungsdauer von 50 Jahren“ anfallen. Das wären dann in Summe Verluste von 4 Mio €, die damit die geplanten Baukosten von 2,7 Mio € bei weitem übersteigen! Das ist eine postfaktische Argumentation, die hier nicht weiter kommentiert werden muss.

Die Bürger unserer Gemeinde müssen am 19. Februar an Stelle der Ratsmitglieder über die Bauvorhaben entscheiden, und übernehmen damit auch die Verantwortung. Deshalb erwarten wir von allen Beteiligten eine sachliche Diskussion und Information auf Basis von Fakten, und keine Panikmache mit offensichtlich falschen Zahlen und Behauptungen.

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